GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer
Ortsgruppe Ludwigshafen
Bezirk Süd-West


Aushänge


DB-Konzern
33 Prozent mehr - wofür?
Mitbestimmung - 05.11.2019

+++ Zugausfälle, wütende Reisende, verprellte Kunden - auch im Güterverkehr, Personalmangel, Verspätungen, Überstunden, abgebaute Weichen und Gleisanschlüsse +++

 

Der desaströse Zustand der DB ist schon eine reife Leistung der Konzernleitung und ihres circa 60-köpfigen Beraterstabs aus ehemaligen DB-Managern. Aktuell hat der Vorstand viel Geld für eine Beraterfirma ausgegeben, damit er sich ein höheres Gehalt in die eigene Tasche scheffeln kann. Ein Plus von 33 Prozent, rund 15 400 Euro im Monat, soll der Aufsichtsrat dafür genehmigen.
Dabei ist über Jahre hinweg schon viel Geld in Taschen geflossen, wo es nicht hingehört. So hat der Vorstand hinter dem Rücken des Aufsichtsrats Beraterverträge abgeschlossen und dabei insgesamt 600 Millionen Euro an Steuergeldern verschleudert. Statt weiter Selbstbedienungsmentalität zu betreiben, sollte die DB die Arbeitsbedingungen und die Wertschätzung für unsere Kollegen verbessern: Denn das Zugpersonal, das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr alles gibt, um den Bahnbetrieb noch am Laufen zu halten, wird "großzügig" vom Vorstand belohnt - mit einem Standardbrief und einem Fünf-EuroGutschein für die Kantine.

 

Wertschätzung sieht anders aus! Darum sagt die GDL ganz klar "NEIN" zur Gehaltserhöhung des Vorstands und wird auch im Aufsichtsrat dagegen stimmen. Gerechtigkeit@GDL.de